Südtirol 2004
Penserjoch

 

Südtirol

Südtirol  in Lana 20.05. – 24.05.2004

 

Dabei waren: Frank und Claudia, Gerhard, Bodi, Christos, Wolfgang, Hekl, Doris und Dieter

 

Über die Autobahn zum Bodensee, dann am See entlang nach Bregenz. Der einzige Aufenthalt an dieser Strecke war eine Prozession in Fischbach. Jetzt ging’s zum ersten Pass, dem Arlbergpass der mit 1793 m noch nicht so hoch war. Hier gab es erneut eine Zwangspause da ein ungarischer Autofahrer beim Überholen eine Motorradfahrerin übersehen hatte. Das Motorrad und das Auto waren Totalschaden, die Motorradfahrerin wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert. Weiter ging’s hinunter nach Landeck und dann zum Finstermünzpass (1188 ) und Reschenpass ( 1504 ). Bestes Wetter, aber das machte uns jetzt zu schaffen. Ein Stau von Mals bis Meran ( 54 km ) wurde meist in der Mitte der Fahrbahnen überwunden. Kurz vor Meran  noch ein Trinkstop und schon waren wir nach 475 km und 8 Std. in Lana angekommen. Besonderheiten am Anreisetag ausserdem: Dieter mit Suzuki 1100 Dreizylinder bis Tösens am Inn und Hekl arbeitete zeitweise mit Rauchzeichen. Da wir auf drei Unterkünfte verteilt waren trafen wir uns abends beim Pfefferlechner. Das Essen war überteuert und die Musik zwar gut aber viel zu laut ( wir wurden direkt vor die Kapelle gesetzt ).

Am nächsten Tag ging es zunächst Richtung Gampenpass aber schon nach wenigen Kilometern hiess es „ Halt „, Stau. Wir drehten also um und fuhren Richtung Penser Joch. Auch hier wieder kurz nach Bozen  „Stop“ - Sprengung. Sengende Hitze doch schnell ging es weiter. Eine tunnel- und kurvenreiche Strecke bringt uns zum schneebedeckten Penser Joch ( 2214 ). Der Abstieg war dann sehr kurz, noch kurviger und natürlich steiler. Unten bei Sterzing fing es jetzt an zu tröpfeln, doch auf der Weiterfahrt durchs Eisacktal bis Klausen hörte es immer wieder kurz auf.. In Klausen bogen wir auf eine sehr verkehrsarme Strecke zur Zaiser Alm ab. Hier hielten wir zu einer Vesperpause da es draussen krachte und donnerte und stark regnete. Nach ca. einer Stunde hatte sich der Sturm gelegt und wir fuhren zurück bis St. Pietro wo wir eine schmale Almstrasse zum Würzjoch (2004) nahmen. Die Strassenverhältnisse waren hier nichts für Motorräder da sich durch den vorrausgegangenen Regen eine schmierige Schicht auf der Fahrbahn gebildet hatte, also mussten wir vorsichtig sein. Auch war es inzwischen richtig kalt geworden.. In St.Martin gab es noch eine kurze Diskussion wie es weiter geht aber da  die kürzeste Strecke nach Lana über die Dolomiten führte nahmen wir diesen Weg.  Über das Grödner Joch         ( 2121 ) und anschliessend mit 1-Zylinder Ducati das Grödner Tal hinunter führte uns der weitere Weg. Auf der restlichen Strecke durch das Eisacktal bis Bozen und zurück nach Lana wurde das Wetter wieder besser. Diesen Abend versuchten wir es in einer Pizzeria und anschliessend gab es noch einen kurzen Besuch in der Disco.

Am Samstag morgen Dauerregen. Neuer Anlauf zum Gampenpass doch ausser Dieter, Hekl und Doris hat es keiner geschafft, da alle mangels Regenbekleidung total durchnässt waren. Frank, Claudia, Dieter, Doris und Hekl fahren nach Bozen zum Markt, der Rest bleibt lieber im Trockenen. Nachdem es mittags auflockerte und sogar die Sonne heraus kam wurde der Rückweg von Bozen über den Mendelpass (1361) und endlich den Gampenpass (1512) genommen. Kurz vor Lana gab’s dann noch eine Pause im Puschenschank. Abends dann Essen im Restaurant und ein kurzer Besuch beim Rockfestival. Dort war es etwas zu chaotisch für unsere Verhältnisse also zogen wir uns in eine Bierraria zurück. Doris und Hekl gefiel es dort so gut, das sie als letzte Gäste auch noch rausgeschmissen wurden.

Zur Heimfahrt lockte ein blauer Himmel am morgen und so fuhren wir los in Richtung Jaufenpass.(2099). Die Strecke war am Anfang sehr verkehrsreich, doch nachdem wir wieder einmal wegen einer Prozession anhalten mussten, ging’s anschliessend flott weiter. Eine anspruchsvolle Strecke windet sich den Berg hinauf doch oben angekommen zieht es uns ganz schnell wieder nach unten. Teilweise lagen noch Eisplatten auf der Fahrbahn so kalt war es. Da es nun wieder anfing zu tröpfeln war der Weg über den Brennerpass (1375) schnell hinter uns gebracht. Der Regen hörte zwar auf, doch es wurde jetzt immer kälter. An der ersten Autobahnraststätte machten wir eine kurze Kaffeepause. Während wir auf der Autobahn bis Mötz dahinbrausten wurde es immer windiger und kälter Die Überfahrt über den Holzleitner Sattel (1126) war noch in Ordnung aber vor dem Fernpass (1207)

Mussten wir die Regenkombis auspacken, da es anfing zu schneien. Erst auf der schwäbischen Alb wurde es wieder besser, so dass wir bei Sonnenschein in Bühl eintrafen.

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